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Ausflug 2017

IMG 0636 Ausflug des Freundeskreis der Benediktinerabtei nach Strasbourg

Am „Tag der Deutschen Einheit“, dem 3. Oktober 2017, machten sich 57 Mitglieder vom Freundeskreis des Klosters auf den Weg nach Strasbourg. Zu diesem Besuch hatte der Europaabgeordnete und 1. Vorsitzende unsers Freundeskreises, Manfred Weber eingeladen.

Die Fahrt ging über München-Augsburg-Ulm-Stuttgart-Karlsruhe in die elsässische Stadt Strasbourg. Leider war die Anreise bis kurz vor Karlsruhe verregnet. Um die Reisenden bei guter Laune zu halten, servierte Busfahrer Gerd ein Drei-Gänge-Menü, das aus Wienern mit Senf und Brot bestand. Hinter Karlsruhe kam die Sonne heraus und begleitete die Reisenden die nächsten drei Tage durch Strasbourg.

Damit sich jeder zurecht findet, wurden im Bus Stadtpläne verteilt und erklärt. Zur ersten Stadterkundung begleitete Wolfgang Dallmeier (ehemaliger Schüler unseres Gymnasiums), unser zweiter Busfahrer, die Gruppe zunächst bis zum Münster. Da man schon beim Münster war, ging auch jeder hinein, bevor ein Cafe aufgesucht und Flammkuchen gegessen wurde. Gegen 17.00 Uhr fuhr man nach Kehl-Kork, wo im Gasthof zum Ochsen das Quartier war. Auch bekannte Personen wohnten schon im Gasthof zum Ochsen: Erzherzog Karl von Österreich (1771-1847), der die französische Festung Kehl belagerte, machte 1796/97 den Gasthof zu seinem Hauptquartier.

Nach einer guten Nacht und einem gutem Frühstück mit einem Glas Sekt von fr. Franz, der an diesem Tag Namenstag hatte, ging es wieder nach Strasbourg. An der Bushaltestelle bei St. Nikolas wurde die Gruppe von Nicole zu einer zweistündigen Stadtbesichtigung erwartet. Sie erzählte von dem Evangelischen Theologen, Organisten und Arzt Albert Schweitzer, der in Strasbourg studierte. Aber auch vom Erfinder der Buchdruckkunst Johannes Gutenberg, der von 1434 bis 1444 in der Stadt lebte. Die Stadtführung erstreckte sich vom Münster durch die Altstadt, über Brücken der ILL bis hin ins Gerberviertel, wo die Stadtführung endete. Von dort aus ging es zum Mittagstisch in die Kantine des Europarlamentes, aber zunächst wurden alle gut durchleuchtet, bevor man das Haus überhaupt betreten durfte. Nach einem Drei-Gänge-Menü brachte Nicole alle zu einem Referenten des Parlaments, der das Haus und seine Zusammensetzung erklärte, bevor Europaabgeordneter Manfred Weber zu einer dreiviertelstündigen Diskussion kam. Kurz vor 15.00 Uhr erscholl die Glocke und es ging in den Plenarsaal auf die Tribüne. An diesem Tag hatte Weber als zweiter Redner das Wort. Er sprach zu dem aktuellen Thema: „ Die Trennung Kataloniens von Spanien“. Nach dem Besuch im Parlament war noch Zeit, bis man sich zum Abendessen bei „Le Gruber“ traf. So konnte jeder die Stadt etwas selber erkunden oder ein paar Einkäufe tätigen. Im Restaurant Le Gruber versammelt wurde bald ein Elsässisches Abendessen mit anschließender Weinprobe serviert. Während der Weinprobe stieß für eine Stunde Europaabgeordneter Manfred Weber dazu, bevor es zum Ochsen zurückging.   

Nach einem dichten Programm am Vortag war der dritte und letzte Tag locker gestaltet. Nach dem Frühstück wurde schon das Gepäck in den Bus gegeben, da es am Nachmittag nach Rohr zurückging. Noch einmal brachten Gerd und Wolfgang die Gruppe in die Stadt zur bekannten Haltestelle und alle schwärmten das letzte Mal aus. Im Münster traf man sich, aber nicht abgesprochen, wieder. Der krönende Abschluss dieser Reise war die einstündige Bootsfahrt auf der ILL. Nach einer kleinen Stärkung traten die Mitglieder des Freundeskreises am frühen Nachmittag die Heimreise an, die ab Karlsruhe durch Regen und Staus begleitet war. 

Am Ende sagen wir unserem 1. Vorsitzenden und Europaabgeordneten Manfred Weber für die Einladung, dem Busunternehmen Amberger für die gute Organisation und den beiden Busfahrern Gerd und Wolfgang für die gute und sichere Fahrt ein herzliches Vergelt’s Gott.

fr. Franz Neuhausen OSB

 

Verlässlicher Partner für ein traditionsreiches Kloster

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10.000 Euro-Spende für Sanierung – Dank an den Gründungsvorsitzenden Peter Wilhelm

Rohr. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung hat der Vorsitzende des Freundeskreises der Abtei Rohr, der niederbayerische Europaabgeordnete Manfred Weber, nicht nur die Möglichkeit, einen Scheck über 10.000 Euro an das Kloster zu übergeben, sondern konnte seinen Vorgänger Peter Wilhelm für seine Arbeit danken und offiziell verabschieden. Mit über 400.000 Euro an Spenden wurden in seiner 18jährigen Amtszeit verschiedene Maßnahmen im Kloster Rohr unterstützt.

Traditionell vor dem Rohrer Adventssingen am ersten Adventssonntag trafen sich auch in diesem Jahr die Mitglieder des Freundeskreises der Abtei Rohr zu ihrer Mitgliederversammlung im Prager Saal. Unter den Teilnehmern war auch Abt em. Gregor Zippel als Vertreter der Abtei und Schulleiter Franz Lang und Bürgermeister Andreas Rumpel.

Der vor einem Jahr neu gewählte Vorsitzende Manfred Weber blickte dabei auf die Vereinsaktivitäten des abgelaufenen Vereinsjahres zurück, beispielsweise die finanzielle Unterstützung des Schüleraustausches der Gymnasien Rohr und Braunau und des Klosters bei laufenden Sanierungsarbeiten in Folge eines Sturm- und Wasserschadens. Hierzu konnte Weber im Rahmen der Versammlung offiziell einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro an Frater Franz Neuhausen überreichen, der als Hausoberer den Mitgliedern auch die notwendigen Arbeiten erläutert hat. Frater Franz Neuhausen erinnerte ferner beim Totengedenken an die drei verstorbenen Mitglieder des abgelaufenen Vereinsjahres. Durch vier Neueintritte konnte die Mitgliederzahl stabil gehalten werden.

Schatzmeister Sebastian Hobmaier verwies auf einen soliden Kassenstand und erinnerte an die Ausgaben für die Restaurierung des Gotischen Kreuzes, das nun im Klosterkreuzgang wieder seinen Platz gefunden hat. „Unser Auftrag ist die Unterstützung der Benediktinerabtei Rohr und dieser Aufgabe kommen wir mit unseren Mitgliedsbeiträgen und den Spenden nach“, fasste Hobmaier zusammen. Auf Antrag der Kassenprüfer, die Hobmaier eine einwandfreie Arbeit attestierten, wurde ihm einstimmig die Entlastung erteilt.

Nachdem im vergangenen Jahr der Gründungsvorsitzende bei den Neuwahlen krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte, wollten Verein und Kloster Peter Wilhelm bei der diesjährigen Versammlung für seine Arbeit danken. 1997 hat er mit der Gründung des Freundeskreises den Vorsitz übernommen, „neben einer Fülle an weiteren Ehrenämtern, die er bis dahin bereits ausfüllte“, sagte sein Nachfolger Manfred Weber. Wilhelm hat den Verein aufgebaut und 18 Jahre lang als wichtige Säule für die Benediktinerabtei geführt. „Mit Peter Wilhelms Engagement sind wichtige Maßnahmen wie die Sanierung des Ostflügels, die Neugestaltung des Friedhofs, Gestaltung und Ausbau von Freizeiträumen und Mensa, sowie die Sanierung von Adalbert- und Benediktuskapelle verbunden“, erinnerte Weber. Insgesamt seien in den 18 Jahren Maßnahmen mit rund 400.000 Euro durch den Freundeskreis gefördert und unterstützt worden.

Frater Franz zeigte in einer Foto-Präsentation einen Abriss über die Vereinsarbeit, aber auch die Ausflüge und Informationsfahrten des Freundeskreises. Peter Wilhelm selbst dankte den Mitgliedern für die jahrelange Unterstützung des Vereins und damit auch des Klosters Rohr. „Es war nicht die Leistung und Arbeit eines Einzelnen, sondern aller Mitglieder und Förderer.“

Im kommenden Jahr ist ein Vereinsausflug nach Straßburg geplant, bei dem der Vorsitzende Manfred Weber auch einen Einblick in seinen Arbeitsplatz im Europäischen Parlament geben wird. Musikalisch umrahmt wurde die Mitgliederversammlung durch die Geschwister Priller aus Wildenberg.

Bildtext: Für seine 18-jährige Arbeit als Vorsitzender des Freundeskreises der Abtei Rohr erhielt Peter Wilhelm (2.v.l.) und seine Frau Rita, den Dank von Abt em. Gregor Zippel (l.), Freundeskreis-Vorsitzendem Manfred Weber (2.v.r.) und Frater Franz.

Aus dem Freundeskreis 2014

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Am 15. August dieses Jahres nach der feierlichen Vesper zum Fest Maria Himmelfahrt war es so weit: nach langwierigen Restaurierungsarbeiten konnte das gotische Kreuz wieder an seinem angestammten Platz im Kreuzgang des Klosters seiner Bestimmung zugeführt werden. Abt Markus nahm die feierliche Segnung vor. Prof. Emmerling von der Technischen Universität München, ein international renommierter Wissenschaftler, unter dessen wissenschaftlicher Betreuung seine Mitarbeiterin Frau Rommel die wesentlichen Arbeiten vorgenommen hatte, ließ es sich nicht nehmen, nach Rohr zu kommen und persönlich die wissenschaftliche und kunsthistorische Bedeutung des Kreuzes zu würdigen. Für den Verein, der alle Mitglieder zur Feier eingeladen hatte, bedankte ich mich mit folgenden Ausführungen: Der Freundeskreis der Benediktinerabtei Rohr ist hoch erfreut über die so hervorragend gelungene Restaurierung des Kreuzes. Für die vielen von uns, die wir unsere Gymnasialzeit hier in Rohr durchlaufen haben, war es ein besonderes Anliegen, dieses beeindruckende Kruzifix zu erhalten. So erklärte sich der Freundeskreis der Abtei Rohr, der seit seiner Gründung im Jahre 1997 die Abtei in vielfältiger Weise unterstützt, bereit, die Kosten für die Restaurierung zu übernehmen. Ich bin überzeugt, es war eine sehr gute Entscheidung. Der Dank gilt aber in erster Linie unseren Mitgliedern, die immerhin ca. € 40.000,- für diese Maßnahme aufgebracht haben nach dem benediktinischen Grundsatz: Alles zur größeren Ehre Gottes. Unser besonderer Dank gilt Herrn Prof. Emmerling und seiner Mitarbeiterin Frau Rommel von der TU München. Wir haben immer mehr gemerkt, dass sie beide eine ganz besondere Vorliebe für das Kreuz entwickelt haben. Auch wir Laien können erkennen, dass sie ganz hervorragende Arbeit geleistet haben. Ohne ihr Engagement wäre die Restaurierung nicht durchführbar gewesen. Und ohne die Vermittlung und das Engagement von Prof. Greipl, dem vormaligen Präsidenten des bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, wäre das Ganze nicht zustande gekommen“. Die Kosten für die Renovierung konnten in etwa eingehalten werden, jedoch hatte die TU München nicht berücksichtigt, dass für ihre Leistungen Mehrwertsteuer anfällt, so dass letztendlich ca. € 10.000,- zusätzlich für den Verein zu leisten sind. Der Verein „Freunde der Abtei“ wäre Ihnen deshalb für eine Spende sehr dankbar. Oder werden sie Vereinsmitglied. Als weitere Initiative des Vereins ist in meinen Augen die Schaffung eines Förderpreises, mit dem das soziale Engagement insbesondere auch von jungen Leuten gefördert werden soll, zu sehen. Diese Auszeichnung, die mit einer finanziellen Dotierung verbunden ist und auf eine Anregung von Abt Markus ins Leben gerufen wurde, konnte in unserer Mitgliederversammlung im November 2013 zum ersten Mal verliehen werden. Auch bei der diesjährigen Mitgliederversammlung werden engagierte Mitbürger und Jugendliche ausgezeichnet werden. Auf den Bericht unseres 2. Vorsitzenden, Herrn Oberstudiendirektor Lang, möchte ich besonders hinweisen. Außerdem haben wir den Informationsaufenthalt von Schülern des Braunauer Gymnasiums mit einem Zuschuss in Höhe von 1500 € gefördert. Wir meinen, dass dieses Geld im Hinblick auf die Geschichte des Klosters ganz besonders gut angelegt ist und die Verbindung nach Braunau auch in Zukunft aufrechterhalten werden sollte. Unser Vereinsausflug, der wieder gut angenommen wurde, führte uns bei bestem Wetter am 14. Juni 2014 ins Niederbayerische, zur Wallfahrtskirche Sammarei sowie zu den Barockkirchen Aldersbach und Altenmarkt. Abt Gregor zelebrierte zunächst in der Wallfahrtskirche Sammarei eine Messfeier. Im Mittelpunkt standen Kirchenführungen in den wunderbaren Barockkirchen, die mit unserer Klosterkirche in Rohr die Ausstattung durch die Gebrüder Asam gemeinsam haben. Der Vereinsausflug erfüllte auch dieses Jahr seine primäre Aufgabe, die Vereinsmitglieder miteinander in Gespräch zu bringen, bestens. Im kommenden Jahr ist am 30. Mai 2015 eine Fahrt ins Fränkische geplant. Wir wollen uns auf die Spuren des berühmten Bildhauers Tilmann Riemenschneider begeben, die Sammlung seiner berühmten Skulpturen im Mainfränkischen Museum in Würzburg ansehen sowie Volkach und Iphofen besuchen. Für das leibliche Wohl soll eine Winzervesper im schönen Weinort Sulzfeld sorgen. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen, die Anmeldungen nimmt fr. Prior Franz entgegen. Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass 2015 Neuwahlen unseres Vereins anstehen. Nach über 18 Jahren möchte ich den Vorsitz abgeben. Jeder der sich engagieren möchte, ist herzlich eingeladen. Mein besonderer Dank gilt auch in diesem Jahr meinen Vorstandskolleginnen und – kollegen, insbesondere Frau Hofmann und Frater Franz, die eine aufopferungsvolle Arbeit leisten und zuverlässig für den Verein immer da sind. Allen Mitgliedern und Spendern danke ich für Ihre großzügige und beeindruckende Hilfsbereitschaft. Nur dadurch ist es möglich, unserem Kloster immer wieder tatkräftig zu helfen. Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr – verbunden mit der Bitte, dem Verein und dem Kloster weiterhin gewogen zu sein.

Mit allen guten Wünschen und einem aufrichtigen Vergelt’s Gott

Ihr Peter Wilhelm