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Ausflug des Freundeskreis 2018 nach Erfurt - Naumburg - Zeitz

 

Am 1. Juni 2018 um 6.00 Uhr startete der Freundeskreis des Klosters mit dem Busunternehmen Heigl zum dreitägigen Jahresausflug nach Naumburg, über Erfurt und Schulpforta. Nach einer Frühstückspause, die am Rand des Thüringer Waldes gemacht wurde, ging die Fahrt nach Erfurt weiter. In Erfurt am Domplatz angekommen,  kam ein junger Mann, der eine eineinhalbstündige Stadtführung hielt. Eine Führung kann nicht nur durstig, sondern auch hungrig machen, und so ging es gleich in ein Restaurant zum Mittagstisch. Wenn man schon in Thüringen ist, sollte man auch eine Original Thüringer Bratwurst essen, was wohl auch die meisten gemacht haben. Da es bei der Stadtführung nicht möglich war, in den Dom zu kommen, so war die Möglichkeit nach dem Essen noch gegeben. Anschließend war Zeit genug für eine Tasse Kaffee oder ein Eis in einem Cafè am Domplatz, bevor die Reise weiterging. Die nächste Station war Schulpforta, ein ehemaliges Zisterzienserkloster. Es ist ein Ort mit 900jähriger Geschichte und liegt an der Saale zwischen Naumburg und Bad Kösen. Seine Gründung wird auf das Jahr 1137 datiert. Nach der dortigen Besichtigung war es nicht mehr weit zum Hotel in Osterfeld bei Naumburg. Bei einem guten Bier oder einem regionalen Wein und einem Buffet endete der erste Tag.

Der zweite Tag war sehr reichlich gefüllt mit Geschichte. Zunächst ging es über Umleitungen zur ehemalige Pfalz und dem Sterbeort König Heinrichs I. und Kaiser Ottos des Großen, Memleben. Kaiser Otto II. stiftete im Jahre 979 nach dem Tod seines Vaters das Benediktinerkloster Memleben. Von dem einstigen Reichskloster zeugen heute noch die Reste der Monumentalkirche aus dem 10. Jahrhundert sowie die prächtige Ruine der zweiten Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert. Die Krypta aus der spätromanischen Zeit ist noch im Originalzustand erhalten. Im Anschluss ging es nach Naumburg weiter mit einem kurzen Aufenthalt in Freyburg an der Unstrut, um einem kleinen Imbiss zu sich zu nehmen. Freyburg liegt an der Straße der Romanik und ist „UNESCO-Welterbe“. Außerdem ist sie Vater Jahn-, Wein- und Sektstadt. Nach dem Aufenthalt dort ging die Fahrt weiter, und die Gruppe wurde schon an der Kasse des Naumburger Doms zu einer Führung erwartet.

Der Naumburger Dom St. Peter und Paul stammt größtenteils aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Er gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Spätromanik in Sachsen-Anhalt und liegt an der Straße der Romanik. Anschließend konnte jeder noch selber die Stadt besichtigen, bevor es ins Hotel zurückging. Zum Abendessen ging der größte Teil der Gruppe in ein Dorflokal von Osterfeld, wo es eine gute regionale Küche und einen guten Wein gab. Der Rest blieb im Hotel,  da an diesem Abend ein bedeutendes Fußballspiel war: „Deutschland gegen Österreich“. Über das Ergebnis sprechen wir lieber nicht!

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet am Sonntagmorgen ging es um kurz vor 9.00 Uhr wieder in Richtung Heimat. Zuvor nahm man noch  am Sonntagsgottesdienst im Dom zu Zeitz teil, wo man sich angemeldet hatte. Nach dem Gottesdienst, der mit einer anschließenden kurzen Fronleichnamsprozession verbunden war, hielt Pfarrer Friedrich eine sehr ausführliche Führung. Mit einem Mittagessen im Schloß - Restaurant hatte es leider nicht mehr geklappt, da die Gruppe nicht angemeldet war. So machte man sich nach einem Erfrischungsgetränk auf den Heimweg.

Kurz vor dem Ende der Reise dankte fr. Franz allen mit einem herzlichen Vergelt’s Gott für die Organisation der Reise der Klosterverwaltung, dem Busunternehmen Heigl und ganz besonders dem Juniorchef Willi Heigl für die gute Fahrt. 

Fr. Franz Neuhausen OSB

 

 

 

Ausflug 2017

IMG 0636 Ausflug des Freundeskreis der Benediktinerabtei nach Strasbourg

Am „Tag der Deutschen Einheit“, dem 3. Oktober 2017, machten sich 57 Mitglieder vom Freundeskreis des Klosters auf den Weg nach Strasbourg. Zu diesem Besuch hatte der Europaabgeordnete und 1. Vorsitzende unsers Freundeskreises, Manfred Weber eingeladen.

Die Fahrt ging über München-Augsburg-Ulm-Stuttgart-Karlsruhe in die elsässische Stadt Strasbourg. Leider war die Anreise bis kurz vor Karlsruhe verregnet. Um die Reisenden bei guter Laune zu halten, servierte Busfahrer Gerd ein Drei-Gänge-Menü, das aus Wienern mit Senf und Brot bestand. Hinter Karlsruhe kam die Sonne heraus und begleitete die Reisenden die nächsten drei Tage durch Strasbourg.

Damit sich jeder zurecht findet, wurden im Bus Stadtpläne verteilt und erklärt. Zur ersten Stadterkundung begleitete Wolfgang Dallmeier (ehemaliger Schüler unseres Gymnasiums), unser zweiter Busfahrer, die Gruppe zunächst bis zum Münster. Da man schon beim Münster war, ging auch jeder hinein, bevor ein Cafe aufgesucht und Flammkuchen gegessen wurde. Gegen 17.00 Uhr fuhr man nach Kehl-Kork, wo im Gasthof zum Ochsen das Quartier war. Auch bekannte Personen wohnten schon im Gasthof zum Ochsen: Erzherzog Karl von Österreich (1771-1847), der die französische Festung Kehl belagerte, machte 1796/97 den Gasthof zu seinem Hauptquartier.

Nach einer guten Nacht und einem gutem Frühstück mit einem Glas Sekt von fr. Franz, der an diesem Tag Namenstag hatte, ging es wieder nach Strasbourg. An der Bushaltestelle bei St. Nikolas wurde die Gruppe von Nicole zu einer zweistündigen Stadtbesichtigung erwartet. Sie erzählte von dem Evangelischen Theologen, Organisten und Arzt Albert Schweitzer, der in Strasbourg studierte. Aber auch vom Erfinder der Buchdruckkunst Johannes Gutenberg, der von 1434 bis 1444 in der Stadt lebte. Die Stadtführung erstreckte sich vom Münster durch die Altstadt, über Brücken der ILL bis hin ins Gerberviertel, wo die Stadtführung endete. Von dort aus ging es zum Mittagstisch in die Kantine des Europarlamentes, aber zunächst wurden alle gut durchleuchtet, bevor man das Haus überhaupt betreten durfte. Nach einem Drei-Gänge-Menü brachte Nicole alle zu einem Referenten des Parlaments, der das Haus und seine Zusammensetzung erklärte, bevor Europaabgeordneter Manfred Weber zu einer dreiviertelstündigen Diskussion kam. Kurz vor 15.00 Uhr erscholl die Glocke und es ging in den Plenarsaal auf die Tribüne. An diesem Tag hatte Weber als zweiter Redner das Wort. Er sprach zu dem aktuellen Thema: „ Die Trennung Kataloniens von Spanien“. Nach dem Besuch im Parlament war noch Zeit, bis man sich zum Abendessen bei „Le Gruber“ traf. So konnte jeder die Stadt etwas selber erkunden oder ein paar Einkäufe tätigen. Im Restaurant Le Gruber versammelt wurde bald ein Elsässisches Abendessen mit anschließender Weinprobe serviert. Während der Weinprobe stieß für eine Stunde Europaabgeordneter Manfred Weber dazu, bevor es zum Ochsen zurückging.   

Nach einem dichten Programm am Vortag war der dritte und letzte Tag locker gestaltet. Nach dem Frühstück wurde schon das Gepäck in den Bus gegeben, da es am Nachmittag nach Rohr zurückging. Noch einmal brachten Gerd und Wolfgang die Gruppe in die Stadt zur bekannten Haltestelle und alle schwärmten das letzte Mal aus. Im Münster traf man sich, aber nicht abgesprochen, wieder. Der krönende Abschluss dieser Reise war die einstündige Bootsfahrt auf der ILL. Nach einer kleinen Stärkung traten die Mitglieder des Freundeskreises am frühen Nachmittag die Heimreise an, die ab Karlsruhe durch Regen und Staus begleitet war. 

Am Ende sagen wir unserem 1. Vorsitzenden und Europaabgeordneten Manfred Weber für die Einladung, dem Busunternehmen Amberger für die gute Organisation und den beiden Busfahrern Gerd und Wolfgang für die gute und sichere Fahrt ein herzliches Vergelt’s Gott.

fr. Franz Neuhausen OSB